

Rita Kisakye (22 Jahre) kommt aus Uganda, ein hier recht unbekanntes
Herkunftsland, mit dessen Bewerbern
wir
sehr gute Erfahrungen haben. Mehr Details am Ende des Textes (s. u.).
Rita Kisakye wurde am 5. Mai 1986 geboren, sie lebt in der Hauptstadt (Kampala) und ist Studentin. Sie spricht sehr gut Englisch und hat gerade den A 1 Deutschkurs an der Uganda-German-Kulturgesellschaft absolviert (eine von der deutschen Botschaft anerkannte Bildungseinrichtung, welche im Sommer dieses Jahres zum offiziellen Goethe-Institut umgewandelt wird). Sie hat die Hochschulreife mit "A-Level" (sehr gut) abgelegt.
Rita hat drei Geschwister im Alter von 30, 27 und 21 Jahren und Erfahrung in der Kinderbetreuung
(u.
a. mit Ihrem Neffen und Ihrer Nichte.
Sie würde gern Kinder ab dem Alter von 6 Monaten bis etwa 10 Jahren betreuen und würde auch zu einer allein erziehenden Mutter kommen (kein allein erziehender Vater). Haustiere sind für sie kein Problem. In ihrer Freizeit liest sie gern und interessiert sich für Fußballspiele.
Sie hat Erfahrungen mit dem Spielen, Füttern, Baden, Anziehen und Wäschewaschen von Babies und Kindern.
Sie kann bei der Essenszubereitung helfen und hilft gern bei Haushaltstätigkeiten wie dem Saubermachen sowie beim Einkaufen.
Von der Familie, bei der sie Kinder betreut hat, wird sie beschrieben als geduldig, respektvoll und ordentlich sowie bereit, Neues zu lernen und in der Lage, sehr selbstständig zu arbeiten. Die Familie schreibt in Ihrer Referenz, dass Rita Kinder liebt, fähig ist zum "Multitasking" und sich von Anfang an Zeit genommen hat, um die Wünsche und Abneigungen des betreuten Babies/Kindes kennen zu lernen.
Die Bewerberinnen aus Uganda
... wachsen in Großfamilien mit mehreren Geschwistern auf, Kinderbetreuung gehört in Afrika für fast jedes Mädchen (und auch viele Jungen) zum Alltag. Dabei steht das betreute Kind mit seinen Wünschen und Bedürfnissen stets an erster Stelle - braucht es Hilfe, lassen die Mädchen buchstäblich alles andere stehen und liegen (auch mal die Hausarbeit, denn "Kinder gehen vor"). Da es in Afrika keine "kindersicheren" Wohnungen gibt, ist der Blick der Kandidatinnen für mögliche Gefahren sehr geschärft und ihre Reaktionen oft überraschend schnell.
Besonders beeindruckt hat uns an den afrikanischen Bewerberinnen ihre unglaubliche Geduld und wie liebevoll sie auch mit kleinsten, oft schreienden oder quengelnden Kindern umgehen. Die afrikanischen Au Pair-Mädchen, welche wir kennen, sind sehr fleißig und verfügen über eine große Liebe zu ihrer Heimat. Sie sind stolze Persönlichkeiten, die wenig Ansprüche stellen, wenn man sie mit Respekt behandelt.