

Benah Nagawa (21 Jahre) kommt aus Uganda, ein hier recht unbekanntes
Herkunftsland, mit dessen Bewerbern
wir
sehr gute Erfahrungen haben. Mehr Details am Ende des Textes (s. u.).
Benah wurde am 12. Juni 1987 geboren, sie lebt in der Hauptstadt (Kampala) und ist Studentin. Sie spricht ließend Englisch und hat im Februar 2008 den Beginnerst Level Deutschkurs an der Uganda-German-Kulturgesellschaft mit sehr gut abgeschlossen (eine von der deutschen Botschaft anerkannte Bildungseinrichtung, welche im Sommer dieses Jahres zum offiziellen Goethe-Institut umgewandelt wird).
Benah hat vier Geschwister im Alter von 25 bis 31 Jahren und Erfahrung in der Kinderbetreuung.
Sie betreut gern Kinder jeden Alters und würde auch zu einem/einer allein Erziehenden kommen. Sie kümmert sich auch gern um behinderte Kinder. Tiere sind für sie kein Problem. In ihrer Freizeit lernt sie, macht Musik und ist gern mit Freunden zusammen.
Sie hat Erfahrungen mit dem Füttern, Baden,
Erster Hilfe bei kleinen Verletzungen und Anziehen und Waschen von
Babies/Kindern.
Sie kann einige Gerichte kochen, sich um Haus oder Wohnung kümmern, Wäsche waschen und einkaufen gehen.
Von der Familie, bei der sie von 2006 bis 2008 Kinder betreut hat, wird sie beschrieben als vertrauenswürdig, kooperativ und intelligent, mit dem Willen und dem Interesse, neue Dinge zu lernen.
Die Bewerberinnen aus Uganda
... wachsen in Großfamilien mit mehreren Geschwistern auf, Kinderbetreuung gehört in Afrika für fast jedes Mädchen (und auch viele Jungen) zum Alltag. Dabei steht das betreute Kind mit seinen Wünschen und Bedürfnissen stets an erster Stelle - braucht es Hilfe, lassen die Mädchen buchstäblich alles andere stehen und liegen (auch mal die Hausarbeit, denn "Kinder gehen vor"). Da es in Afrika keine "kindersicheren" Wohnungen gibt, ist der Blick der Kandidatinnen für mögliche Gefahren sehr geschärft und ihre Reaktionen oft überraschend schnell.
Besonders beeindruckt hat uns an den afrikanischen Bewerberinnen ihre unglaubliche Geduld und wie liebevoll sie auch mit kleinsten, oft schreienden oder quengelnden Kindern umgehen. Die afrikanischen Au Pair-Mädchen, welche wir kennen, sind sehr fleißig und verfügen über eine große Liebe zu ihrer Heimat. Sie sind stolze Persönlichkeiten, die wenig Ansprüche stellen, wenn man sie mit Respekt behandelt.
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