

Die
meisten Au Pair-Bewerbungen kommen derzeit aus Osteuropa, Afrika und
zunehmend auch aus Asien. Es gibt nur sehr wenige Bewerber aus England,
Frankreich, Italien, Spanien, den USA oder ähnlichen Ländern (Ausnahme:
Sommer-Au Pairs).
Hintergrund ist zum einen die Attraktivität der deutschen Sprache und
Kultur, welche inbesondere in Afrika und Asien traditionell noch sehr hoch
ist. Zum anderen ist die Höhe des Taschengeldes von 260 Euro
für Bewerber aus ärmeren Ländern attraktiver.
Wir
haben sehr gute Erfahrungen mit den derzeitigen Bewerbern, besonders aus
Afrika gemacht. Die jungen Leute wachsen in Großfamilien auf,
Kinderbetreuung gehört für fast jedes Mädchen (und auch viele Jungen) zum
Alltag. Dabei steht das betreute Kind mit seinen Wünschen und Bedürfnissen
stets an erster Stelle - braucht es Hilfe, lassen die Mädchen buchstäblich
alles andere stehen und liegen. Da es in Afrika keine "kindersicheren"
Wohnungen gibt, ist der Blick der Kandidatinnen für mögliche Gefahren sehr
geschärft und ihre Reaktionen oft überraschend schnell.
Besonders beeindruckt hat uns an den afrikanischen Bewerberinnen ihre
unglaubliche Geduld und wie liebevoll sie auch mit kleinsten, oft
schreienden oder quengelnden Kindern umgehen. Die afrikanischen Au
Pair-Mädchen, welche wir kennen, sind sehr fleißig und verfügen über eine
große Liebe zu ihrer Heimat.